Neues aus unserem Unternehmernetzwerk!

Yvette und Heinz Kaspar sind nicht nur privat, sondern auch beruflich Partner. Im Herbst 2017 haben sich die beiden Wirtschaftsinformatiker mit dem IT-Unternehmen AXOSIA GmbH ihren Traum von der Selbstständigkeit erfüllt. Das Portfolio von AXOSIA umfasst neben dem Aufsetzen schlanker und bedarfsgerechter Geschäftsprozesse auch die Entwicklung unternehmensspezifischer Software, Lösungen zur cleveren und effizienten Auswertung großer Datenmengen (Big-Data) und Schulungen für ihre Softwarelösungen. Im Interview berichten die beiden über ihre ersten Schritte als Unternehmer und verraten, was sie dazu motiviert hat, den alten Büroplatz gegen den Chefsessel einzutauschen.

                                                  Logo axosia slogan 2017

 

Hallo zusammen! Vielleicht können Sie sich und Ihr Geschäft als erstes kurz vorstellen?

Yvette Kaspar: Gerne! Wir haben ein Studium im Bereich der Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung in Saarbrücken abgeschlossen. Anschließend waren wir über 10 Jahre als Consulter und Softwareentwickler in verschiedensten Unternehmen angestellt, darunter auch bei sage-Businesspartnern und standen dabei immer im engen Kontakt zu deren Kunden, wo wir Projekte erfolgreich geleitet und umgesetzt haben. Es war uns sehr wichtig, vor dem Start in die Selbstständigkeit ausreichend Praxiserfahrung zu sammeln. Mit dieser Entscheidung sind wir heute nach wie vor sehr glücklich.
Jetzt, da wir selbst als Anbieter verschiedenster Dienstleistungen in der IT-Landschaft aktiv sind, ist es unser Ziel, stets die neuesten Technologien sowie die Möglichkeiten der digitalen Welt zu kennen und diese im Sinne unserer Kunden erfolgsorientiert und nachhaltig einzusetzen.

Heinz Kaspar: Wenn man es auf den Punkt bringt, bestand unsere Gründungsidee darin, die Digitalisierung in Unternehmen bedarfsgerecht zu begleiten. Wenn uns neue Kunden ansprechen, möchten wir uns zunächst ein genaues Bild von deren internen und externen Geschäftsprozessen machen und im nächsten Schritt die Potenziale und Chancen aufzeigen, die ein Unternehmen durch die Digitalisierung erzielen kann. Dies beginnt schon bei ganz kleinen Dingen wie beispielsweise der richtigen IT-Schnitstelle zur Buchhaltung und reicht bis zum ganz neuen Aufsetzen von digtitalen Prozessen. Wir bieten auch Individualsoftware für unsere Kunden an, da Standardprodukte oftmals nicht über die Funktionen verfügen, die der Kunde tatsächlich benötigt.

Yvette Kaspar: Die Leistungen, die wir anbieten, werden in enger Abstimmung mit den Kunden entwickelt. Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Kunden genau wissen, wieso sie sich für eine bestimmte Lösung entschieden haben und sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Die Verantwortungsbereiche in unserem Unternehmen haben wir von Anfang an aufgeteilt. So stehe ich unseren Kunden beratend zur Seite und koordiniere die Kundenprojekte und mein Partner ist für die Softwareentwicklung zuständig. Zu unseren Lösungen bieten wir außerdem gemeinsam Schulungen für die Mitarbeiter unserer Kunden an, damit diese einfach und gezielt den Umgang erlernen.

Was war für Sie der entscheidende Impuls, um sich für die Gründung zu entscheiden?

Yvette Kaspar: Bereits als Angestellte hat es uns immer schon fasziniert, intelligente Softwarelösungen zu entwickeln, die sich in der Praxis beim Kunden langfristig bewährt haben. Durch die langen Entscheidungswege und die oftmals komplizierten Abstimmungsprozesse in der Vergangenheit konnten wir allerdings nie so kreativ und produktiv sein wie wir es uns gewünscht hätten. Schnell war uns deshalb klar: Unsere eigenen Ideen und Visionen können wir nur als Selbstständige verfolgen und erfolgreich umsetzen!

Und wie fühlen sich die ersten Monate als Unternehmer an?

Yvette Kaspar: Einfach klasse! Wir genießen unseren neuen Spielraum und die Freiheit, neues auszuprobieren. Aus dem positiven Feedback von unseren Kunden und Partnern schöpfen wir unheimlich viel Kraft, Motivation und - ganz wichtig - Erfahrung für die nächsten Projekte. Auch die Beziehungen zu unseren Kunden können wir jetzt nach unserer Vorstellung gestalten. Eine vertrauensvolle Basis mit ihnen zu schaffen steht für uns an oberster Stelle. Auch dann, wenn ein Projekt bereits abgeschlossen ist, stehen wir unseren Kunden als langfristiger Partner zur Seite. Nach Projektende ist es uns sehr wichtig, zu evaluieren, ob unsere Lösungen funktionieren, gerne genutzt werden und ob eventuell noch Dinge zu verbessern sind.

Worin sehen Sie die Potenziale Ihres Geschäfts und der Digitalisierung?

Heinz Kaspar: Das fängt oft schon im Kleinen an: Viele Unternehmen machen sich zu wenig Gedanken und sehen sich noch nicht in der Verantwortung, wenn es darum geht, die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Wir beobachten regelmäßig, dass in einigen Betrieben noch die gute alte Zettelwirtschaft betrieben wird und dass Informationen innerhalb des Unternehmens, die für viele Mitarbeiter relevant sind, teilweise nur in Papierform oder nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter verfügbar sind, was Prozesse und Informationsflüsse unnötig hemmt. Hinzu kommt, dass ein solches Wirtschaften unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sowohl gegenüber der eigenen Belegschaft als auch nach außen hin kaum mehr vertretbar ist. Durch unsere langjährige Erfahrung gelingt es uns, Kunden aus verschiedenen Branchen zu zeigen, welche Potenziale die Digtalisierung für sie ganz speziell bietet. Das müssen gar nicht unbedingt Großunternehmen oder große Mittelständler sein; auch für die Kleinen haben wir in der Regel die richtige Digitalisierungsstrategie.